Pressemitteilung

„Klang des Friedens – Stimmen der Freiheit“ – Konzert am
9. März 2024 im Parktheater Augsburg
Mutiges Performance–Projekt mit einzigartigem Ansatz

 

Ist es denkbar, dass in Augsburg ein kleines Stück zur Versöhnung für den Nahen
Osten beigetragen wird? Wie sehr kann Kunst Brücken schlagen, wenn die Mauern
immer höher gezogen werden?

Wenn am 9. März im Parktheater der Vorhang
aufgeht, beginnt nicht nur ein Konzert mit beeindruckenden Künstlern, sondern auch
eine Gelegenheit, in schwierigen Zeiten ein Licht der Hoffnung zu entzünden.
Am 9. März 2024 bekommt das Publikum im Parktheater von Augsburg eine
bedeutungsvolle Veranstaltung und eine faszinierende und couragierte Initiative zu
sehen. Ein Teil des Abends beinhaltet ein Rollenspiel, das von palästinensischen
und israelischen Künstlern gemeinsam verfasst wurde. Das ist insofern etwas
Besonderes, da es in diesen Monaten kaum noch gelingt, Menschen aus dieser
Region zueinander zu bringen. Man kann sagen: Ein gemeinsames Kunstwerk zu
erschaffen, ist an und für sich bereits ein bemerkenswerter Schritt zu einem Versuch
zu einer Annäherung. Wer sich über die Sprache der Kunst anzunähern versucht,
schafft einen vielversprechenden Raum, um Verständnis für die andere Seite zu
wecken. Musik ist eine Weltsprache und kann dort wirken, wo Wörter verstummt
sind.

Das Konzert präsentiert eine Vielzahl von beeindruckenden Künstlern – darunter
auch Musikerinnen und Musiker aus Augsburg, etwa die Mezzosopranistin Simone
Werner und die Live-Band „Mandara.“ Aus Bayern kommen die Sängerin Rairda aus
Kaufering sowie der Cellist Philipp von Morgen. Rairda wird mit ihren gefühlvollen
Liedern ebenfalls eine berührende Friedensbotschaft senden. Zudem reisen viele
weitere beeindruckende Künstler aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands und
aus Österreich nach Augsburg, um an diesem einzigartigen Projekt mitzuwirken.
Dabei sind u.a. Silke Hauck und Joerg Dudys aus Hessen, der Singer-Songwriter
Rasmus Schumacher aus Köln und der Handpan-Spieler Detlef-Michael Cremer aus
dem Rheinland.

Der israelische Autor und Komponist Isyyes Kaidar, der seit zwei Jahren in
Deutschland lebt, hat sich mit Menschen aus Palästina zusammengetan, um die
Botschaft in seinem Rollenspiel „Peace under Fire“ anspruchsvoll und authentisch
umzusetzen. Dadurch sind Geschichten und Aussagen entstanden, die eine sehr
persönliche Handschrift tragen – jenseits von Politik und Staatsgrenzen. Isyyes
Kaidar sieht in diesem gemeinsamen Projekt nicht nur einen schöpferischen Wert,
sondern vor allem echte Friedensarbeit im Rahmen dieser mit Fingerspitzengefühl
geführten kreativen Zusammenarbeit.
Die Idee, Künstler aus verschiedenen Perspektiven zusammenzubringen, ist sehr
inspirierend. Der Abend verspricht eine mitreißende und emotionale Erfahrung für
das Publikum, womit es hoffentlich gelingt, die Botschaft des Friedens
weiterzutragen.